Oct
24
2011
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Video Update – VMworld Europe

Die VMworld Europe 2011 ging letzte Woche Donnerstag zu Ende und konnte etwa 7000 Besucher anlocken (1000 mehr als 2010). Neben den vielen Livestreams und Videos von der VMworld in Englisch, konnte auch ein Video mit deutscher Beteiligung ausgemacht werden, welches hier zu finden ist: VMworld Europe 2011

Die Kollegen vor Ort, welche von der VMworld Europe berichteten und auch Werbung für das nächste Jahr in Barcelona gemacht haben sind: Günter Baumgart, Peter Rudolf, Alexander Meder und Michael Haverbeck.


Written by Dennis in: Einleitung |
Oct
20
2011
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Migration von Distributed Switches in ein neues vCenter

Die Tage sprach mich ein Kunde auf eine ‚ÄûProblematik‚Äú an. Der Kunde will seine Umgebung von VMware vSphere 4.1 auf vSphere 5 migrieren. Soweit so einfach. Allerdings soll dabei ein komplett neues vCenter (Virtuell statt Box) verwendet werden. Es müssen also alle Hosts einem neuen vCenter hinzugefügt werden statt einem normalen Update. Bisher auch noch recht easy. Jetzt aber das Problem: Es befinden sich Distributed Switches im Einsatz. Hier haben wir ein Problem.

Ich kann den DvSwitch aus der alten Welt nicht einfach mit ins neue vCenter nehmen da dieser Switch dort nicht bekannt ist. Es muss also eine aufwändige Migration der VM¬¥s auf Standard Switches erfolgen, bevor die Maschine aus dem 4.1 vCenter entfernt wird. Nach dem hinzufügen der Hosts müssen die Maschinen anschließend wieder auf einen neuen Distributed Switch migriert werden. Dazwischen ist viel Arbeit rund um die Port Groups.

Mein Kollege Cassian hat mir aber einen exzellenten Link geschickt. Klick. Gabrie van Zanten hat einen Blog Artikel und ein paar PS Skripte zu diesem Thema geschrieben. Ich konnte es noch nicht testen aber es sieht viel versprechend aus.


Written by Thomas in: Einleitung |
Oct
20
2011
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ThinApp – Wie viele Applikationen gehen “out of the Box”

Beim Thema VMware ThinApp kommt immer wieder die Frage, wie viel Applikationen “out of the Box” erfolgreich in ThinApp-Pakete umgewandelt werden können. Die Aussage dazu ist, dass 90%-95% aller Applikationen a) problemlos paketiert werden können und dann natürlich auch b) erfolgreich auf unterschiedlichen Windows-Versionen lauffähig sind.

Wie immer im Leben sind es die letzten 5-10%, die die meiste Arbeit machen – und so auch im ThinApp Fall. Applikationen, die explizit auf eine exakte Version einer DLL zugreifen müssen, sind potentiell nicht unter einer anderen Windows-Version mit einer anderen Version der gleichen DLL lauffähig.

Jedoch gibt es hierzu 2 gute Nachrichten:

Microsoft macht einen guten Job, Bilbiotheken abwärtskompatibel zu halten. Microsoft Paint wurde von Windows 3 bis Windows XP nicht modifiziert und war trotzdem lauffähig. In der Praxis bedeutet das, dass nur wenige Applikationen ersthafte Probleme machen werden (daher auch die 90%-95%-Aussage, die auf Praxiserfahrungen beruhen). Der Usecase für ThinApp ist trotzdem gegeben: ein Paket für alle OS, ein Paket für alle Geräte inkl. Terminal Server, vereinfachtes Rollout von Patches, etc…

Wenn eine Applikation partout nicht mit einer neuen Version einer Windows-DLL (-> und das ist wichtig: es ist eine DLL des OS, nicht einer Applikation!) zusammenarbeiten möchte, so integriert man die funktionierende DLL in das ThinApp Paket und hat auf diese Weise auch das Problem in den Griff bekommen.


Written by Thomas in: Einleitung |
Oct
08
2011
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Storage DRS

Eine der großen und coolen neuen Features unter Vmware vSphere 5 ist Storage Distributed Resource Scheduler (SDRS). Ich habe mir das ganze heute ein wenig angeschaut und möchte euch ein paar Erkenntnisse mitteilen.

Zum ersten mal ist SDRS auf der VMworld 2010 vorgestellt worden. Damals war es allerdings noch ein TechPreview. Was genau macht SDRS? Simpel gesagt platziert und verwaltet SDRS VMDK Dateien aufgrund von Speicherplatz und I/O Anforderungen. Dabei gibt es noch ein paar andere Features wie zum Beispiel Affinity/Anti-affinity Regeln und einen Maintenance Mode für Datastores.

Grundlage für SDRS ist ein Datastore Cluster. Beim anlegen eines SDRS Cluster (Home ‚Üí Datstores ‚Üí New Datastore Cluster) kann DRS direkt eingeschaltet werden. Ähnlich wie bei DRS für VM¬¥s gibt es die Möglichkeit SDRS komplett automatisch arbeiten zu lassen oder sich lediglich Empfehlungen geben zu lassen. Neben dieser Auswahl müssen Schwellwerte für freien Speicherplatz und I/O Latency angegeben werden. Aufgrund dieser Schwellwerte werden VMDK¬¥s platziert oder verschoben.

Nachdem der Datastore Cluster angelegt wurde erscheint dieser z.B. im Wizard beim anlegen neuer virtueller Maschinen. ¬†Zusätzlich können jetzt über die Einstellungen des Datastore Cluster Affinity/Anti-affinity Regeln erstellt werden.

Wichtig zu wissen:

  • SDRS und SRM funktionieren nicht zusammen
  • SDRS benötigt eine Enterprise Plus Lizenz
  • SDRS Automation Level (Manual oder Fully Automated) kann pro VM angepasst werden
  • SDRS setzt ESXi 5 Hosts voraus
  • SDRS Cluster können VMFS und NFS nicht mischen
  • Affinity/Anti-affinity Regeln können beim Datastore Maintenance Mode abgeschaltet werden
  • Rebalance der VMDK¬¥s wird alle 8 Stunden vorgenommen

Written by Thomas in: Einleitung |
Oct
07
2011
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XenApp auf VMware

Bei VMware habe ich ein sehr interessantes Best Practice gefunden. Dort ist sehr detailliert beschrieben, wie Citrix XenApp unter VMware einzurichten und zu betreiben ist. Das pdf könnt Ihr hier finden.


Written by Bertram in: Einleitung |
Oct
05
2011
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VCAP-DCA und VCAP-DCD Zertifizierungen

Ich hatte in den letzten vier Wochen endlich mal die Möglichkeit mir die Zeit für die beiden VCAP Zertifizierungen zu nehmen, da bei jeder dieser knapp ein Arbeitstag verloren geht. Beide Prüfungen sind im Vergleich zur VCP Prüfung deutlich schwieriger – genauer gesagt ist die VCP Prüfung ein Spaziergang dagegen. Da ich keine Vorbereitungszeit hatte und meine letzte VMware Schulung ESX 2.5.x und VC 1.x als Thema hatten, waren teilweise die Fragen hauptsächlich aufgrund des VMware Jargons schwierig oder teilweise schwer verständlich. Vor allem bei der VCAP-DCD Prüfung ist der VMware Design Workshop mit Sicherheit eine enorm gute Hilfe (dies behaupte ich jetzt einfach, ohne zu wissen was darin genau vorkommt, anhand der gesehenen Fragen).

VCAP-DCA: ist vor allem wegen der knappen Zeit schwierig – zu Anfang denkt man zwar dass etwas mehr als 4 Stunden problemlos ausreichen sollten, aber durch die Live-Konfigurationen, Skripte, Kommandozeilenaktionen statt Multiple-Choice vergeht doch sehr viel Zeit. Ich hatte selbst zu wenig Zeit für die letzten beiden Aufgaben (insgesamt 31). Zum größten Teil sind die Aufgaben gut lösbar und mit mehrjähriger VMware Erfahrung hat man auch ohne Vorbereitung gute Karten. Kommandozeile (esxcli, esxtop), PowerCLI, PVLANs und dvSwitches sollte man sehr gut beherrschen. Fies sind Fragen zu VMX Konfigurationsparameter, die man eigentlich nur selten bis garnicht benötigt und eher durch Google findet als diese auswendig zu lernen. Außerdem darf man wie immer die Beschreibungstexte nicht unterschätzen und diese sehr genau durchlesen, sonst konfiguriert man schnell etwas falsch. Ich hatte bspw. mein PowerCLI Skript auf dem falschen System abgelegt, was mich nochmals 10 Minuten kostete. Leider muss man auch nach der Prüfung sich noch in Geduld üben, da man das Ergebnis erst etwa 10 Tage später erhält. Schöner Zufall, heute als ich die VCAP-DCD bestanden habe kam ein paar Stunden später auch die Mitteilung den VCAP-DCA bestanden zu haben.

VCAP-DCD: eine reine Multiple Choice Prüfung bei der einem aber auch die lange Zeit ausgehen kann (ebenfalls über 4 Stunden), da es 112 Fragen sind. Der größte Gegner bei dieser Prüfung ist die eigene Konzentration – bei mir lies diese nach ca. 60 Fragen (teilweise mit sehr langen Texten) deutlich nach und ich wollte nur noch fertig werden. Wie bereits erwähnt sollte man den VMware Jargon für Planung und Design kennen und auch wissen was mit RTO und RPO gemeint ist. Mir kam es persönlich vor als würde überdurchschnittlich viel Storage-Knowhow abgefragt. Wer dort etwas schwach auf der Brust ist, wird die Prüfung voraussichtlich nicht bestehen und sollte vorher pauken.

Als Fazit würde ich definitiv behaupten, dass beide Prüfungen nicht mit Halbwissen oder dem Lesen von Braindumps zu bestehen sind. Beides sind Grundvoraussetzungen, damit eine solche Zertifizierung wirklich als Kompetenzauszeichnung gelten kann.


Written by Dennis in: Einleitung |

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