VMware vCenter Heartbeat 6.3 U1 Build 5650 wurde gerade veröffentlicht. Das es sich hier, aufgrund der Versionsnummer, um ein kleines Update handelt ist falsch.
Mit der neuen Version wird eine komplett neue Architektur von Heartbeat eingeführt. Im LAN Mode war bisher die Passive Node nicht im Netzwerk erreichbar. Das hat sich mit der neuen Architektur geändert.
Diese hat eine eigene IP Adresse, eigenen Hostnamen und eine eigene SID. Damit gehören Probleme des Updates von Windows oder dem Virenscanner, Anmeldungen ohne cached credentials oder eine Überwachung der Vergangenheit an. Ein riesen Schritt und eine unglaubliche Verbesserung.
Umgesetzt wird dies mit einem Update der DNS Server. Findet ein Failover statt, aktualisiert Heartbeat den Record im DNS Server auf den neuen Node. Gleichzeitig findet ein Austausch der IP Adressen auf den Servern statt. Dazu aber bald mehr…
Neben dieser großen Änderung gibt es viele Anpassungen sowie eine neue Support Matrix. So wird jetzt auch Composer 2.5 unterstützt was ebenfalls vielen Kunden Kopfzerbrechen bereitete. Grauenhaft ist allerdings der fehlende Support für SQL 2008 R2.
Da VMware vCenter Heartbeat die einzige, von VMware unterstützte, Möglichkeit ist einen vCenter Server hochverfügbar auszulegen (auf Systemebene) sollte sich jeder das Produkt anschauen.
Siehe auch: Release Notes, Download
Aufgrund der kritischen Funktion und der immer größeren Abhängigkeiten werden wir die folgenden Tage ein Special zu Heartbeat bringen. Ich werde euch Installation, Konfiguration und Stolperfallen näher bringen.